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| Abschlussfeier Quali am 23. Juli 2009 |
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Bad Kötzting. (hsf) Für 46 Schüler/innen der Karl-Peter-Obermaier-Hauptschule ist der Schulalltag zu Ende. Nach neun Jahren haben sie ein wichtiges Etappenziel erreicht und durften am Donnerstag ihre Entlasszeugnisse entgegennehmen. „Endlich die Freiheit "genießen", freute sich Klassenlehrer Wolf gang Pilz mit seinen Schützlingen - um im nächsten Amtenzug anzumerken, dass der Eintritt ins Berufsleben neue Anforderungen mit sich bringe.
Dem Anlass entsprechend hatten sich neben den Eltern auch Ehrengäste zu der Feier in der Hauptschule eingefunden, denen der Schulchor unter der Leitung von Norbert Hofmann einen Willkommensgruß entbot. „Mit dem heutigen Tag seid ihr an einem wichtigen Etappenziel eures Lebens angelangt. Ihr habt einen allseits anerkannten Schulabschluss als Einstieg in eine hoffentlich erfolgreiche und erfüllende Berufslaufbahn gemacht", sagte Rektor Michael Aumann. Ziel der Hauptschule sei es, ganz im Sinne des Namensgebers Karl-Peter Obermaier eine ganzheitliche Bildung und Erziehung zu vermitteln - kurzum: eine Schule zu sein, die das Kind als Ganzes sehe und es auf vielfältige Weise individuell fördere. Die Eltern hätten ihre Kinder über neun Jahre begleitet und dürften sich jetzt mit ihnen freuen. Es habe sich wieder einmal gelohnt, sich anzustrengen, so Aumeier. Die Hauptschule bezeichnete Stadtrat und Schulreferent Wilfried Oexler als „Unterbau der heimischen Wirtschaft" und machte auf die neuesten Pläne aufmerksam, wonach sie den Vorzeigestatus einer Mittelschule erhalten soll. Elternbeiratsvorsitzende Ulrike Aschenbrenner führte aus, dass für die Schüler/innen ein Lebensabschnitt zu Ende gegangen sei. „Lassen Sie uns den Abschied gemeinsam bei einem Büffet feiern", lautete ihre Aufforderung. „Wir Schüler sind überglücklich, dass das Pauken ein Ende hat", brachte die Schülersprecherin der Klasse 9b, Julia Brächer, zum Ausdruck. Regina Dorner, Klasse 9c, dankte den Lehrern und auch für den Zuschuss für die Abschlussfahrt nach Wien. Lehrer Wolfgang Pilz meinte in seiner Abschlussansprache, dass für die Entlassschüler/innen ganz irr Sinne von Reinhard May „die grenzenlose Freiheit" im Vordergrund stehe. Spätestens bei Antritt einer Ausbildungsstelle oder einem weiteren Schulbesuch würden sie feststellen, dass die Realität anders aussieht. Freiheit müsse man sich immer wieder neu erarbeiten. Drei „L" würden die Entlassschüler begleiten: Leistungsbereitschaft, Lernwille und Lebenserfahrung. Wer diese drei Eigenschaften vereine, werde im Berufsleben Erfolg haben. Mit einem Seitenhieb auf die Schulpolitik der letzten Jahre erklärte Pilz, dass die Bildung langfristig angelegt sein müsse und nicht zum Spielball zwischen zwei Wahlperioden werden dürfe. Die ausscheidenden Schülerlotsen Sascha Striewski, Andreas Berger, Michael Häring und Florian Eckl bekamen jeweils eine Dankesurkunde und ein kleines Präsent von Wilfried Oexler. Bei der anschließenden Zeugnisüberreichung durften die Entlassschüler/innen jeweils eine CD von der Abschlussfahrt nach Wien entgegennehmen. Eine besondere Ehrung wurde den Klassenbesten zuteil: von der Klasse 9b Dominik Reimer und Kersten Max, von der Klasse 9c Ingo Pickardt, Kurt Breu und David Vogl. Sie bekamen Bücher und Geldpreise über 30, 25 und 20 Euro.
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