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Start 2009-2010 Ganztagesbetreuung im Oktober 2009
Ganztagesbetreuung im Oktober 2009 PDF Drucken E-Mail

Das Förderzentrum und die Karl-Peter-Obermaier-Haupt-schule arbeiten zusammen, die Ju­gendbildungsstätte Waldmünchen ist als Kooperationspartner mit im Boot und auch die Stadt Bad Kötzting wirkt mit. Die vielfältigen Trägerschaften und das Kooperationsnetzwerk für die offene Ganztagsschule (OGS) zu durchschauen, ist nicht ganz einfach, der guten Betreuung der Kinder tut das jedoch keinen Abbruch.


   

Ganztagesbetreuuung

   


  • Von den Hausaufgaben zum Sport
  • Insgesamt 38 Kinder verbringen seit Anfang des Schuljahres in zwei Grup­pen auch den Nachmittag an der För­derschule (13 Kinder) und der Haupt­schule (25 Kinder). Um 13 Uhr treffen sich die Kinder zum gemeinsamen Mittagessen in der Aula der Haupt­schule. Ab 14 Uhr ist zunächst die Er­ledigung der Hausaufgaben angesagt und danach Freizeit. Gerade die Buben wollen nach Auskunft der Betreuerin­nen - Brigitte Kagerbauer und Barbara Höcherl für das Förderzentrum sowie Luise Fischer und Julia Heitzer für die Hauptschule - nachmittags ihre Ener­gie rauslassen, weshalb das Sportange­bot großen Raum einnimmt. Mit ihren Gruppen können die Sozialpädagogin-nen dabei getrennte Wege gehen, müs­sen aber nicht.

    Um die in dieser Form neu geschaf­fene OGS nun offiziell aus der Taufe zu heben, trafen sich die Verantwortli­chen gestern zu einem Informationsgespräch in den Räumen der Einrich­tung an der Hauptschule. Michael Au-mann, Rektor der Hauptschule, erklär­te, dass bereits eine Warteliste für die OGS existiere, so beliebt sei das Ange­bot bei Eltern und Schülern. Auch sei­ne Kollegin vom Förderzentrum, Veronika Nerud, bestätigte, dass die Schü­ler die gerne in die GOS kommen. Eini­ge Schüler wünschten sich sogar die intensivere Betreuung bei den Haus­aufgaben, die dort möglich sei. Bürger­meister Wolfgang Ludwig freute sich über diese positive Rückmeldung. Im Interesse der Schüler sei es der Stadt ein Anliegen, etwas zu tun und bei ei­nem erfolgreichen Projekt nicht im­mer nur auf das Geld zu schauen, sagte Ludwig.

    Ausdrücklich gelobt wurde in der Runde das vom Hausmeisterehepaar Marion und Michael Stoiber zubereite­te Mittagessen. Auch aus pädagogi­scher Sicht sei das Essen wertvoll, wies Alois Nock, Geschäftsführer der Ju­gendbildungsstätte, hin. Es gehöre zum Konzept, den Schülern eine ge­wisse Grundkultur zu vermitteln. „Wir sind kein Lernstudio", betonte Nock. Vielmehr solle die Selbstidenti­tät der Kinder gestärkt werden. Die Freizeitangebote seien in dieser Hin­sicht auch als eigene Lernfelder zu-be­trächten.

    Die Bedeutung der „spielerischen Phase" wollte auch Hauptschulrektor Aumann nicht unterschätzen. Viele Schüler verbrächten ihre Freizeit mitt­lerweile vor dem Computer, berichtete Aumann aus Erfahrung. Deshalb machten gerade Einzelgänger in der GOS positive Fortschritte. Das habe er selbst bereits beobachtet.

     

    Unklarheiten bei der Beförderung

    Zur Sprache kam darüber hinaus die Problematik der Schülerbeförderung am Nachmittag. Vonseiten des Kultus­ministeriums ist eine Betreuung nur bis 16 Uhr vorgesehen. Da viele Busse aber erst später fahren, bleiben die Be­treuerin derzeit länger, obwohl das so nicht vorgesehen ist und auch nicht ei­gens bezahlt wird. Die Verhältnisse auf dem Land seien von den verant­wortlichen im Kultusministerium nicht bedacht worden, kritisiert Nock. Ungeklärt ist zudem die Übernah­me der Kosten für den Transport derje­nigen Förderschüler, die morgens ei­nen Schulbus und nachmittags einen Linienbus benutzen. Derzeit sei der Landkreis als Träger der Förderschule so kulant, die Kosten zu übernehmen, bedankte sich Veronika Nerud. Aber es sei im Grunde Sache des Kultusminis­teriums, hier eine Regelung zu treffen. Sie hoffe, dass dies bis zum nächsten Schuljahr geschehe, sagte Nerud.


     


     

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    Thomas Sir Buxton: „In die Faulheit wächst man hinein. Sie bindet am Anfang mit Spinnweben und fesselt am Ende mit Ketten. Je mehr ein Mensch zu tun hat, um so mehr kann er leisten.“
    von zitate-online.de

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