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| Schüler in die Werkstatt im Oktober 2009 |
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Bad Kötzting. Sieben Hauptschüler aus den beiden achten Klassen können auch in diesem Schuljahr wieder am Projekt "Schüler in die Werkstatt" teilnehmen. Im Oktober fand dazu ein Informationsabend für interessierte Schüler und Eltern statt. Ausbildungsleiter Gogeißl informierte die Eltern über den Betrieb und den Ablauf des Projektes.
Auch in diesem Schuljahr kann dank des Engagements der Firma Dorst wieder die Zusammenarbeit der Hauptschule mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb starten. "Schüler in die Werkstatt" nennt sich das Projekt, bei dem acht ausgewählte Schüler der 8.Klasse der Karl-Peter-Obermaier Hauptschule teilnehmen dürfen. Möglich mach das Ganze wieder die Firma Dorst, die den Schüler jeden zweiten Montag Einblicke in die Ausbildungsberufe bei der Firma gibt. Anders als bei einem "normalen" Praktikum lernen hier die Schüler unter ständiger Anleitung eines Ausbildungsleiters die Grundbegriffe der Metallverarbeitung. Dabei arbeiten die Schüler an konkreten Kleinprojekten und werden dabei eingewiesen in das Feilen, Bohren, Körnen und Anreißen, lernen den Umgang mit der Schieblehre kennen und dürfen sogar an der Fräsmaschine arbeiten. Bei einem Elternabend informierte dazu Ausbildungsleiter Gogeißl in einem interessanten und mitreißenden Vortrag über dieses Projekt. Er machte den anwenden Eltern und Schülern klar, dass bei Dorst höchste Genauigkeit, gewissenhaftges Arbeiten, Fraundlichkeit und Zuverlässigkeit einen hohen Stellenwert haben. Von großer Wichtigkeit sei auch die Sozialkompetenz der zukünftigen Mitarbeiter. Große Chancen, einen begehrten Ausbildungsplatz bei der Firma zu ergattern, haben Schüler, die diese Voraussetzungen und ein gute Noten in den Kernfächern mitbrächten. Deswegen sei auch dieses Praktikum so wichtig. Hier könnten die Schüler Ihr Können unter Beweis stellen. "Ihr habt schon einen Fuß in der Türe", meinte Herr Gogeißl. "Ihr habt es in der Hand, etwa daraus zu machen." Im Anschluss stellte Graßl Stefan, jetzt Schüler der M9, seine letztjährigen Erfahrungen bei diesem Projekt vor. Auch er betonte die Besonderheit bei diesem Praktikum. "Ihr werdet sehen, wie genau ihr arbeiten müsst, welche Ausdauer ihr beim Feilen zeigen müsst und welche mathematischen Fähigkeiten nötig sind", stimmte er seine Mitschüler ein. "Aber ihr dürft euch freuen, es macht riesigen Spaß." Abschließend konnten Eltern und Schüler noch Fragen an die beiden Referenten stellen.
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