Suchtprävention einmal ganz anders
Präventionsbeauftragter der Polizei zu Gast in der Mittelschule


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Ob Rauchen, Alkohol oder Crystal Speed – es ist wichtig, nein zu sagen. Das lernten die Siebtklässler der Mittelschule in einem Workshop, der nicht auf Abschreckung setzt, sondern auf die Stärkung des Selbstvertrauens.

Gleich zu Beginn machte der Präventionsbeauftragte der Bad Kötztinger Polizei, Uwe Mühlbauer, ein Experiment mit den Schülern: Jeder sollte kurz aufstehen, seinen Namen und sein Hobby nennen. Mitschüler mit dem gleichen Hobby durften auch aufstehen. Lukas allerdings stand alleine im großen Kreis. Sein Hobby: Modellbau. Was aussah wie ein simples Kennenlern-Spiel, ist für Hauptkommissar Mühlbauer ein wichtiger Schritt in der Suchtprävention: Die Schüler durch Experimente und Rollenspiele nachempfinden zu lassen, wie wichtig es ist, zu seiner eigenen Meinung zu stehen, Zivilcourage zu zeigen und nein sagen zu können.

„Einen konkreten Anlass gab es nicht“, sagt Nicole Bräunl, die zusammen mit den Lehrern Bernhard Zach und Peter Seidl den Präventionsbeauftragten an die Schule geholt hat. Dennoch sei es gerade in der 7. Klasse sehr wichtig, Schüler gegen Süchte aller Art stark zu machen. Eine Woche vor dem Workshop klärte Hauptkommissar Uwe Mühlbauer die Eltern über die Gefahren von Sucht auf und stellte sein Projekt vor: „Das Programm setzt viel früher an und lässt die Schüler selbst herausfinden, um was es im Zusammenhang mit Sucht geht.“ Der Workshop mit dem Titel „Nein DANKE – ohne mi“, den Polizeibeamte entwickelt haben, wurde vom Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Regensburg getestet und für sehr gut befunden.

Auch Rektor Michael Aumann zeigte sich begeistert. Der Workshop soll fester Bestandteil für die 7. Klassen werden.


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