In vier Jahren zur Mittkeren Reife
Informationsabend für den Übertritt in den M-Zug – Für „Spätzünder“ besonders geeignet


infoabend 2013


Welche Zugangsvoraussetzungen für den Übertritt in den M-Zug, aber auch welche Perspektiven sich später den Absolventen eröffnen, das waren die Schwerpunktthemen eines Informationsabends an der Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule. Schulleitung, Lehrer Markus Fischer, sowie eine Schülerin und ein Schüler der Klasse 10aM informierten über diesen M-Zug, der zur Erlangung der Mittleren Reife führt.

„Wir wollen Ihnen den Weg in den M-Zug aufzeigen“, führte Rektor Michael Aumann bei der gutbesuchten Elternversammlung am Dienstagabend in der Aula aus. Auch im kommenden Jahr würden an der Mittelschule Bad Kötzting eine M7, eine M8, eine M9 und eine M10-Klasse eingerichtet. Damit verfüge die Schule weiterhin über einen kompletten M-Zug.

In einer ausdruckskräftigen Folie zum Einstieg in die Power-Point-Präsentation, in der zwei Hände ein Schulkind an Fußfesseln festhalten, wollte Rektor Aumann aufzeigen, welchen Weg ein Kind gehen sollte. Die Mittelschule, deren Schüler aus dem gesamten Altlandkreis Kötzting kämen, passe sich der Entwicklung eines Kindes an. Sie sei vor allem für Schüler/innen mit praktischer Begabung geeignet. Außerdem sei dieser Mittlere Bildungsweg ein geradezu klassischer Weg für alle, die nach der 4. Klasse noch nicht übertrittsreif seien, weil sie sogenannte „Spätzünder“ sind.

Der M-Zug setze ein erhöhtes Anforderungsniveau voraus. Das bedeute mehr lernen, schneller arbeiten, selbständiger werden, schwierige Aufgaben bewältigen und natürlich auch verschärfte Beurteilungskriterien.

Dominik Heigl und Katharina Weixel aus der Klasse 10aM berichteten anschließend darüber, weshalb sie sich für den M-Zug entschieden haben. „Ich habe mir Druck aufgebaut und die Aufnahmeprüfung an der Realschule nicht geschafft“, sagte Dominik Heigl. So sei er in die 7. Klasse des M-Zuges eingetreten und jetzt in der 10. Klasse. Er habe ein Praktikum als Bankkaufmann absolviert und sich bei der Sparkasse beworben. Bei 85 Bewerbern sei er nun bei den letzten zehn dabei.

Katharina Weixel erklärte, dass sie die Aufnahmeprüfung am Gymnasium nicht geschafft habe. So wiederholte sie freiwillig die 9. Regelklasse mit Quali an der Mittelschule und sei danach in den M-Zug übergewechselt. Nach deren Abschluss wolle sie an die Fachoberschule Cham übertreten.

Rektor Aumann stellte danach vor allem die Durchlässigkeit zwischen M-Klassen und Regelklassen heraus, was bedeute, dass ein Schüler die Möglichkeit habe, jedes Jahr in eine M-Klasse überzutreten oder in eine Regelklasse zurückzukehren. Er bleibe an derselben Schule und in der für ihn gewohnten Umgebung. In der Regel erfolge der Einstieg in den M-Zug nach der 6. Regelklasse.

Für die 7. Klasse des M-Zuges müsse im Zwischenzeugnis der Notendurchschnitt in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch bei 2,66, für die Klassen M 8 und M 9 bei 2,33 liegen. Wer unter diesem Notendurchschnitt liege, müsse sich einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Meldeschluss für die Aufnahme in den M-Zug der Mittelschule Bad Kötzting sei der 28. Februar dieses Jahres. In die M 10 könne auch überwechseln, wer im Quali einen Notendurchschnitt von mindestens 2,3 habe.

Der Klassenlehrer der Klasse 10aM, Markus Fischer, informierte die Eltern über die Aufgabeninhalte der Aufnahmeprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik.


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