Schule vor allem auf Berufsbildung ausgelegt

„Kennenlerntag“ an der Mittelschule fand großen Zuspruch – Für Eltern und Fünftklässler


Bis dato sind 52 neue Schüler/innen angemeldet worden, die im September dieses Jahres die Mittelschule in Bad Kötzting besuchen werden. Deren Zahl kann sich noch geringfügig nach oben oder nach unten ändern. Am Anfang ist alles noch fremd, hat man noch wenig Einblick ins Schulgebaren. Deshalb hatte die Mittelschule Eltern und deren Kinder, die in die 5. Klassen eintreten, für Donnerstag zu einem „Kennenlerntag“ an die Schule eingeladen.

Im letzten Jahr neu eingeführt, fand diese Veranstaltung auch heuer wieder eine große Resonanz. Rektor Michael Aumann freute sich über den guten Besuch und erläuterte zunächst, warum die Schule „Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule“ heißt. Warum ist diese Schule jetzt eine Mittelschule? Der Name ist deshalb von Haupt- in Mittelschule geändert worden, weil eine Schule so heißen soll, welchen Schulabschluss man an dieser erreichen kann, so Aumann. Bei diesem Schultyp sei es die mittlere Reife.

 Der Schulleiter griff zunächst das Thema Schulbusbeförderung auf. Für die Eltern spielt es eine wichtige Rolle, wie ihr Kind zur Schule kommt. Auswärtige Schüler erhalten von der Schule eine Berechtigung zur Schulbusbeförderung ausgestellt.

„Die ersten Schultage sind dazu da, sich näher kennen zu lernen”, führte Rektor Aumann weiter aus. Er stellte das Lehrerkollegium im Schuljahr 2014/2015 vor, das sich natürlich geringfügig ändern könne. Zur Zeit besuchten 317 Schüler/innen die Mittelschule. Unterricht werde an den 5. Klassen von 8 bis 13 Uhr erteilt. Aumann stellte auch den typischen Stundenplan einer 5. Klasse vor.

Was hebt die Mittelschule von anderen Schulen ab? „Es ist die einzige Schule, die die jungen Leute stark für den Beruf macht“, resümierte Aumann. Man arbeite individuell und daher könne man verschiedene Schulabschlüsse machen. Welchen, das hänge davon ab, wie leistungsfähig ein Schüler ist.

Wichtig sei auch die Persönlichkeitsbildung, denn ohne diese könne ein Mensch im täglichen Leben nicht bestehen, hob der Rektor hervor. Das erklärte Ziel an seiner Schule sei, dass jeder Schüler einen guten Mittelschulabschluss macht. Was die Computerseite anbetreffe, so sei die Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule hier gut aufgestellt. Man verfüge sogar über eine Tablet-Klasse und ernte Anerkennung für das Projekt.

Zum Thema „Stark als Person“ machte auch die Leiterin der Offenen Ganztagsschule (OGS), Luise Fischer, einige Ausführungen. Diese gibt es seit 2009. Erst gibt es das Mittagessen, dann folge das Freispiel und danach folge die Erledigung der Hausaufgaben. Die Betreuung an der OGS sei kostenlos, nur das Mittagessen müsse bezahlt werden.

Rektor Michael Aumann führte zur Offenen Ganztagsschule noch aus, dass man hier nicht alle Wünsche um Aufnahme erfüllen könne, weil die Ganztagsbetreuung überschaubar sein sollte. Bevorzugt aber würden Schüler/innen der unteren Klassen berücksichtigt.

Sozialpädagogin Tina Schmidt gab danach einen kurzen Abriss über die Jugendsozialarbeit an Schulen. An einigen Beispielen zeigte sie auf, mit welchen Themen eine Sozialpädagogin an der Mittelschule in Bad Kötzting konfrontiert werden kann. Man unterliege der Schweigepflicht. Den Schulanfang werde man auch dazu nutzen, sich gegenseitig näher kennen zu lernen, so die Sozialpädagogin.

Mittelschullehrer Roland Häring, der im kommenden Schuljahr eine fünfte Klasse übernehmen wird, stellte sich auch kurz vor. Danach wurden die „Neuen“, soweit gewünscht, in Gruppen durch das Schulgebäude geführt.


 Artikel aus der Kötztinger Zeitung vom 20.05.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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