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Was im Netz tabu sein sollte

Birgit Zwicknagel referierte in der Mittelschule

Zwicknagl

Die Initiatorin des Vereins „Computermäuse Stamsried“, Birgit Zwicknagel, hat die Schüler der 5. bis 7. Klassen der Mittelschule Bad Kötzting vor den Tücken der sozialen Medien gewarnt: „Man sollte clever im Internet sein.“ 

Birgit Zwicknagel berät Eltern, Kinder, Lehrer über die Nutzung der neuen Medien. Sie hält in ganz Ostbayern Workshops ab.Am Dienstag gab sie den Sechstklässlern der Mittelschule Tipps und Hinweise, was YouTube-Videos, WhatsApps usw. betrifft. Sie legte den Schülern ans Herz, lieber „uncool“ zu sein als ein Leben lang unter einem schlimmen Erlebnis zu leiden. Ein Tipp von ihr: Verrate Fremden nie deine Handynummer! Und: Bei WhatsApp-Gruppen sollte der Betreffende alle in der Gruppe persönlich kennen. Wenn schlimme Dinge in der Gruppe geschrieben werden, dann sollte man unbedingt die Gruppe verlassen und dem Lehrer Bescheid geben.Kettenbriefe seien nie echt, erklärte Birgit Zwicknagel. Momo-Apps auf YouTube würden gerade bei Jüngeren, vor allem im Grundschulalter, Angst und Panik erzeugen. Man sollte mindestens 14 Jahre alt sein, um sich mit WhatsApp zu beschäftigen. Man sollte auch unterscheiden können zwischen dem, was echt is, oder ob es sich um Fake News handelt.Wie sehr den Schülern das Thema soziale Medien auf den Nägel brennt, bewiesen die zahlreichen Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge. Auch die Schulsozialpädagogin schaltete sich bisweilen ein.